5 TED Talks die mein Leben mit Anfang Zwanzig veränderten

TED (Abkürzung für Technology, Entertainment, Design) – ursprünglich eine alljährliche Innovations-Konferenz in Monterey, Kalifornien – ist vor allem bekannt durch die TEDTalks-Website, auf der die besten Vorträge als Videos kostenlos ins Netz gestellt werden.

 

Mit 20 bin ich erwachsen, hab meinen Scheiss im Griff und weiß wie das Leben läuft. Ich hoffe, dass ich nun nicht die Einzige bin, die in sich hinein lächelt. Was auch immer man geplant hat.

Es kommt anders und dann.. dann stößt man plötzlich an die eigenen Grenzen. Der Horizont noch nicht weit genug, um manche Weltanschauungen zu verstehen. Das Wissen nicht breit genug, um konstruktive Kritik zu äußern. Die Erfahrung zu gering, um es besser zu wissen. Da taucht das Wort „Selbstentwicklung“ auf und bekommt eine neue Bedeutung. 

Mit 18 hatte ich keine Zeit, um darüber nachzudenken, denn ich war damit beschäftigt 4 Bälle im selben Moment zu jonglieren und die wurden mir während dem Sprung ins kalte Wasser zugeworfen. Alter Schwede Alissa, was redest du?

Im Artikel Selfmade  kannst du jederzeit nachlesen worauf ich mich gerade beziehe. Hier nicht, wer will denn schon alles doppelt und dreifach lesen? (Und vor allem, wer will’s schreiben lol)

Als ich mit 20 meiner Heimatstadt schließlich den Rücken kehrte, habe ich gemerkt wie rasant ich mich während dieser Zeit weiterentwickelte. Da wusste ich aber noch nichtmal was ein TED Talk sein sollte, geschweige denn von dessen Existenz. Mit 22 waren viele Erfahrungen der vergangenen Jahre verarbeitet und ich fühlte mich das erste Mal richtig ruhig. Zermatt.

Ach, ich werd’s nie vergessen. Die Ruhe, welche es mir ermöglichte mal nur auf meine eigenen Gedanken zu hören, der Raum, welcher sich mir bot und zu meiner persönlichen Entfaltung positiv beitrug und die Freiheit auch mal über den Tellerrand hinauszudenken. 

Für mich war Zermatt zwar nicht’s für immer, aber ich bin sicher, dass es mich gerettet hat. In einem anderem Beitrag hab ich auch schonmal zusammengefasst wieso. In diesem Lebensabschnitt habe ich bemerkt, wie oft ich mich mit meiner eigenen Persönlichkeitsentwicklung beschäftige und mit 23 wurde es im Großen und Ganzen zum Hauptfokus in meinem Leben.

 

 

So oft stelle ich mir selbst die Frage: Was hast du diese Woche getan, um deine Selbstentwicklung voranzutreiben? Besonders während unachtsamen Wochen. Da läuft das meiste auf Automatik und mein Arbeitsleben übernimmt, denn neben meinen privaten und persönlichen Zielen, habe ich auch berufliche zu erfüllen. 

In diesem Jahr, um März herum, habe ich beschlossen, dass ich dieses Verhalten in meinen frühen Zwanzigern noch ablegen möchte. Deshalb lasse ich keine Woche vergehen, ohne mich in mindestens einer Sache um ein kleines bisschen zu verbessern. TED Talk s wurden seither fester Bestandteil meines Alltags.

Selbstentwicklung ist kein Hobby. 

Starke und erfolgreiche Frauen wie Elizabeth Gilbert, Mel Robbins und sogar Oprah sagen, dass es nichts Wichtigeres gibt, als sich darauf, also auf die Selbstentwicklung, zu konzentrieren, denn es zieht nicht nur den persönlichen Erfolg, sondern auch den in der eigenen Karriere an.

TED Talk zur weiterbildung

Bevor ich 25 bin, will und wollte ich sicher sein, dass ich alles versucht habe, um mich selbst, abseits vom Uni-, Akademie- , FH- oder Schulcampus, weiterzubilden. Ich mache das auf die unterschiedlichsten Art und Weisen. Kaufe mir Psychologiebücher, von denen ich null verstehe und jeden Satz dreimal lesen muss, ich schau mir Dokumentation an, Best Case Studies oder alte Kritzeleien von Künstlern. Jeder TED Talk ist da noch einmal eine Klasse für sich. Informativ, kompakt, mitreißend und motivierend. 

Alles, was ich in meinen frühen Zwanzigern gemacht habe und noch machen werde, wird mich auf viele Wege im zweiten Abschnitt meiner Zwanziger leiten. Man sagt ja: Was du heute machst, dafür wirst du dir morgen danken. Ernte was du säst. Das was du morgen sein willst, sollst du heute machen.

Vielleicht nicht hundert Prozent richtig, aber irgendwie so. Ich denke du kennst dich aus. Während ich noch am Herausfinden bin wo es mich die nächsten Jahre hinzieht und was ich dafür benötige, begleiten mich einige Ted-Talks immer wieder und genau die möchte ich heute mit dir teilen, vielleicht begleiten sie dich ja auch ab jetzt.

1. Your elusive creative genius by Elizabeth Gilbert

Wer es einmal geschafft hat, beginnt im Grunde genommen erst richtig. Genau damit beschäftigt sich Elizabeth Gilbert, welche die meisten vermutlich als Eat Pray Love Autorin kennen.

Gerade bei Künstlern ist es ein Kommen und Gehen der Inspirationen und Ideen. Sie hat mir regelrecht aus dem Herzen gesprochen, denn ich  kenne es von mir selbst. Schreibe ich an einem Tag noch eine rührende Geschichte, muss ich mich am nächsten Tag bemühen funktionierende Sätze zu bilden, dass ich in den unerwartetsten und unpassendsten Momente etwas niederschreiben musste, denn ich wusste, wenn ich das nicht mache, dann ist es weg und es kommt nicht mehr wieder. Sie hat mir geholfen besser mit Situationen wie diesen  umzugehen und zu verstehen, hey ich bin nicht alleine. 

2. How to stop screwing yourself over by  Mel Robbins 

Mel Robbins ist nicht nur eine Strafverteidigerin und Mutter von drei Kindern, sie gehört auch zu den größten Karrierefachleuten Amerikas. 

Könnte ich mir eine Mentorin aussuchen, irgendeine, wäre sie sicherlich eine der Favoritinnen. Sie selbst hat auch schon von einer bitteren Oberfläche kosten dürfen und weiß wovon sie spricht.

Jede einzelne ihrer Reden motiviert mich und gibt mir Impulse zum „Anders Denken & Anders Handeln“ mit. Durch ihre Worte zeigt sie mir jedes mal meine eigenen Schwächen auf, aber Sie gibt dabei auch Strategien mit, um diese  zu überwinden.

3. After Watching This, Your Brain Will Not Be The Same by Lara Boyd

Dr. Lara Boyd hat mir mit ihrem wissenschaftlichen Vortrag die Augen geöffnet. Sie zeigt den Menschen auf, wie man mit ganz einfachen Handlungen und Aktionen die Kontrolle über alle Möglichkeiten, welche das eigene Hirn bieten kann, hat. Ist man sich dessen erst mal bewusst, dann hält man nichts mehr für unmöglich, denn unser bzw. mein Gehirn kontrolliert schließlich alles und dieses wiederum wird von mir kontrolliert. Dr. Boyd hat mir klar gemacht, dass ich mein Gehirn umprogrammieren und formen kann und dadurch alles erreiche was ich will.

4. Want to change the world? Start by being brave enough to care by Cleo Wade

Cleo Wade ist Dichterin und was sie der Welt und mir mitgibt, sagt mehr aus, als jeder Absatz, den ich hier noch schreiben könnte: 

„Die Welt wird dir sagen: Sei eine bessere Person“.

„Hab keine Angst zu sagen:Ja .“

5. The secret to better work  by Shawn Achor 

Wir hetzen von einem „Goal“ zum nächsten, ist ein Ziel erstmal erreicht, haben wir schon das nächste vor Augen, es ist nie genug und stets fordern wir von uns selbst mehr und mehr, um mehr und mehr zu erreichen.

Als ich mich für diesen Ted Talk entschied, waren meine Erwartungen um ehrlich zu sein nicht sehr hoch. Die „Secrets to a happy life .. better work .. the perfect partner“ sind meistens keine richtigen secrets mehr, noch fördern sie das besagte wirklich. Ich kann nur von Glück sprechen, dass der Einstieg von seinem Vortrag bereits amüsanter war, als alles andere, das mir den restlichen Tag passiert ist.

Durch sein fundamentales Wissen, welches sich auf  wissenschaftliche Fakten bezieht, konnte ich nach seinem Ted Talk eine Strategie entwickeln, um alles was ich mache effizienter, schneller und positiv denkender abzuschließen.

Ich genieße die Momente des Erfolgs nun eher als zuvor und das fällt den meisten von uns noch sehr schwer.

Eigentlich waren für diesen Post mehr als 5 meiner Lieblings TED Talk s geplant, aber ich habe nun beschlossen, dass ich es für den Anfang dabei belasse, um die Informationsüberflutung im Zaum zu halte.

Vielleicht stehst du ja auch irgendwann mal auf einer dieser Bühnen und dein Vortrag kommt in die Ted Talks meiner late Twenties 😉

Wie immer bedanke ich mich dafür, dass du dir Zeit genommen hast und bis bald,

Alissa S.

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