Soll & Muss. Beziehungsausgleich. Freunde werden Familie. #maximaCOMEPASS

 

Ich kann hier ehrlich sein, denn es ist mein persönlicher Blog. Ich muss nicht lügen, denn es ist mein Platz. Ich darf auch schimpfen, denn es ist meine Meinung. Wie lange ich mich schon mit dem Wort Freundschaft beschäftige? Seitdem ich denken kann. Was es für mich bedeutet? Ansichtssache.

Ein wahrer Freund, war für mich auch immer Familie und zugegeben das waren die wenigsten. Anders habe ich auch manch einen Menschen nie als Freund betrachtet, dieser mich wiederum schon. Warum ich das mache? Weil ich das GLEICH suche.

Um mich gegen die Welt zu verschwören? Ja sicher, wer nicht. Um zu verstehen und zu verstanden werden? Ich denke wir haben’s.

Zu meiner eigenen Familie empfand ich kaum ein Gefühl der Zugehörigkeit. So hart es klingt, bin ich froh darüber sprechen zu können (oder in diesem Fall zu schreiben), denn das mag nur gutes heissen.

Jahre war es mir nicht bewusst, dass ich wahrlich keine Ausnahme bin, doch auch nicht die Regel.

Manchmal, ja hin und wieder gibt es auch etwas zwischendrin. Etwas wofür wir noch keine passende Bezeichnung gefunden haben, denn auch der Mensch ist in der eigenen Ausdrucksfähigkeit ab einem gewissen Grad eingeschränkt. Barrieren gibt es immer. Sie müssen doch nicht beständig sein.

Doch keiner von euch will hier Gejammer lesen. Einen Rucksack, der eine vermutlich etwas schwerer und voller als andere, habt ihr alle zu tragen.

Kommen wir zurück zum Thema.

Freundschaft.

Menschen brauchen Zugehörigkeit. Normalerweise, findet man dieses Gefühl bei der eigenen Familie, doch was wenn nicht? Man sagt doch, Freunde kann man sich aussuchen, doch Familie nicht.

Aber Halt! Ich widerspreche hier. Denn auch Familie kann man sich aussuchen. Es nennt sich Beziehungsausgleich. Es nennt sich die Wahlfamilie. Es sind Freunde, die zu Familie werden.

 

Ja das ist möglich, denn ich hab viele davon. Eine grosse Familie, selbst ausgesucht. Menschen, die an mich glauben, mir Mut zusprechen, mich belehren, mich warnen, mir helfen, mich aufhalten, mich trösten und mich lieben, selbst wenn ich trotz aller Belehrungen, Warnungen und ihrer Hilfe noch immer meinen eigenen Weg bevorzuge. Denn, das macht Familie.

Was ich meinen Freunden im Gegenzug anbiete? Ewige Loyalität. Niemals würde ich einen Menschen gehen lassen, wenn er dies nicht von mir erbittet.

Warum ich euch das erzähle? Weil ich euch bewusst machen möchte, dass nichts, niemals, so einfach ist wie es vielleicht scheint. Dass, das Leben vielfältig sein kann. Dass man sein Leben gestalten kann wie man möchte und nicht im Trotz einer unglücklichen Situation stecken bleiben muss. Es gibt kein MUSS und es existiert kein SOLL, denn um ehrlich zu sein, egal wie man’s macht, ein Ende naht für uns alle.

Ob wir diese Zeit mit Menschen verbracht haben, welche uns gut taten, an Orten lebten, die uns inspirierten, Energie in Jobs steckten, welche uns Spass machten oder das genaue Gegenteil von alledem, interessiert dann auch niemanden.

 

X Lis

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