Positive Gedanken durch ein Morgenritual

Positive Gedanken am Morgen: Was ein Morgenritual ändern kann. Talkin’Bout #2

Ich liebe Frösche zum Frühstück. Doch positive Gedanken am Morgen? Manchmal leichter gesagt, als getan. Wieso? Hin und wieder läuft’s einfach nicht. Seit nicht ganz einem Jahr wache ich ohne Wecker gegen 06:45 auf, meine biologische Uhr will das eben so. Wenn ich mal wichtige Termine habe, dann stell‘ ich mir zur Sicherheit aber dann doch einen Wecker, denn man weiß ja nie.

Man weiß nie, ob man am nächsten Tag aufwacht und der Körper schmerzt, Traurigkeit hat sich breit gemacht oder Erschöpfung steht einem auf der Stirn geschrieben. In den letzten paar Jahren hatte ich immer mal wieder solche Tage, aber immer weniger. Es hat natürlich sehr viel mit der Persönlichkeitsentwicklung und der Selbstreflektion eines Individuum zu tun, denn nicht ohne Grund wurden sie bei mir im Laufe der Zeit weniger.

 

 

Positive Gedanken am Morgen. Morgenrituale

positive gedanken

Für mich sind sie noch immer keine Selbstverständlichkeit. Doch mittlerweile, als Erwachsene, da muss und will ich gewisse Ziele an einem Tag schaffen, fängt der dann schon schlecht an, dann spüre ich das bis zum Schlafengehen in jeder Muskelfaser. Ungelogen. Deshalb hab ich, so ganz intuitiv, ohne es „Morgenritual“ zu nennen, eine Strategie für mich gefunden, auch in diesen 24 Stunden positive Gedanken zu formen. Dadurch erreiche ich meine Ziele  und komme am nächsten Tag erholt aus dem Bett.

 

 

Positive Gedanken Morgenritual

 

Ich schreibe diesen Artikel nicht um dir zu sagen: Mach’s wie ich. Ich schreibe diesen Beitrag um dir mitzuteilen: Ja schlechte Tage sind normal, aber ein guter Start am Morgen kann daran viel ändern und positive Gedanken hervorrufen. Was für mich funktioniert, mag bei dir nicht der Fall sein, aber das ist doch auch okay so, denn der Unterschied zwischen dir und mir ist das was uns besonders macht.

 

 

 

 

Morgenrituale und positive Gedanken

Morgenrituale

Morgenrituale begleiten mich aber nicht nur an mühsamen Morgenstunden, sondern jeden Tag. Witzig eigentlich, denn es war mir garnicht bewusst. Vorgestern hat mir eine Freundin geschrieben, ich solle es doch mit einem Morgenritual versuchen, etwas das mir Spaß macht, was ich gerne mache, doch ich hab ihr gesagt: „Ich würde so gerne, aber keine Zeit.“

 

 

Morgenritual KaffeeTatsache? Ich hatte schon längst eines. Jeden Morgen stehe ich auf und genieße die wohlige Wärme meiner Bettdecke. Neben meinem Bett steht immer eine Flasche Wasser, bevor ich schlafen gehe trinke ich eine ganze und wenn ich aufstehe trinke ich wieder eine. Ich fühl mich dann nicht mehr so müde und leer. Danach gehe ich ans Fenster und bin erneut dankbar, dass Mutter Natur noch immer ihre Schönheit mit uns teilt. Für ein paar Sekunden halte ich inne. Anschließend mache ich für zwei bis drei Minuten Dehnübungen (ohne Spaß haha) und zum Ende hin nehme ich meinen Kalender zur Hand und seh mir den Tagesablauf an. So beginnt ein Tag, an dem ich mich sowieso schon gut fühle und positive Gedanken vorhanden sind.

 

 

Doch an den anderen Tagen unterscheidet sich meine Routine sehr. Ich habe mich selbst schon sehr gut kennen lernen können und ich weiß ganz genau, dass ich dann meist etwas unterdrücke und mein Unterbewusstsein sich meldet. Die Mission für jenen Morgen lautet nur: Zurück zu positiven Gedanken.  Mein Tagesablauf wird dadurch ebenso beeinflusst. Ich verbringe dann meist die folgenden 24 Stunden alleine und versuche mit mir selbst wieder ins Reine zu kommen und die inneren Differenzen zu klären. Ja, ich lege an solchen Tagen bewusst meine Arbeit weg, Instagram ist kaum ein Thema und Anrufe nehme ich auch seltenst entgegen. Aber Arbeit? Nun ja, ich habe viele Lebensmottos und eines davon ist: Mach den einzigen Menschen, der dich den Rest deines Lebens noch begleitet, nicht unglücklich, denn du musst ihn aushalten.

 

 

Positive Gedanken Morgenritual

 

Zuallererst lasse ich meinen Emotionen freien Lauf. Dabei mache ich mich selbst darauf aufmerksam, dass es nun nicht sinnvoll ist, wenn ich mich noch stärker darauf fokussiere oder konzentriere. Ich möchte nur, dass die bereits vorhandenen Gefühle „aus mir rauskommen“ und mich nicht noch darin verlieren. Ich akzeptiere, dass es nun mal so ist, aber mehr auch nicht.

 

 

 

 

Positive Gedanken und Morgenritual Danach schreibe ich. Manchmal nur 2 Minuten, aber es können auch 30 oder 40 werden. Ich überlege dabei nie. Geschrieben wird, was mir eben gerade einfällt und sollte nichts mehr kommen, dann höre ich auch damit auf. Das ist mir wichtig um ein Muster meiner Selbst zu erkennen und ungeklärte, tiefvergrabene Konflikte lösen zu können.

 

 

Positive Gedanken Morgenritual

 

Im Anschluss rolle ich meine Yogamatte aus. Die Yoga Einheit dauert solange, bis ich an den sensibelsten Punkt meines Inneren stoße, danach gebe ich mir ein paar Minuten, um mich wieder zu fangen und gehe über in eine Sitzmeditation. Was für Erfahrungen ich bisher mit Meditation sammeln konnte? Das könnt ihr gerne nochmal im Interview mit Ines anschauen. 

 

 

Hier versuche ich durch eine kontrollierte und fokussierte Atmung wieder zurück ins Hier & Jetzt  und zu  positiven Gedanken zu kommen.  Zum Ende hin höre ich Werke von Vivaldi. Der Tag endet natürlich mit dieser Routine noch nicht, aber danach bin ich wieder in meiner Mitte und kann klare Gedanken fassen.

 

 

Positive Gedanken und Morgenritual

Morgenritual hin oder her, nur weil man oftmals liest, dass ein Ritual jeden Tag das gleiche sein muss, heißt es nicht, dass das stimmt. Denn wie bereits erwähnt, mal fühlt man sicher besser und mal schlechter und dementsprechend unterschiedliche  Bedürfnisse hat man dann auch, um den Tag produktiv, auf welche Art und Weise auch, nützen zu können.

Nun bleibt nur noch eine Frage: Wieso aber, liebe ich Frösche zum Frühstück?

Das soll Mark Twain euch nun erklären:

“Eat a live frog first thing in the morning and nothing worse will happen to you the rest of the day.”

 

Mach das Unangenehmste gleich zu Tagesbeginn, der Rest wird ein Spaziergang.

Vielen Dank für deine Zeit und für’s Lesen. Ich hoffe das zweite Talkin’bout hat dir auch gefallen. Das dritte ist ja, wie bereits auf Instagram abgestimmt, schon in Planung und für zukünftige Perferenzen und Wünsche in der Themenauswahl bin ich sehr offen.

Du weißt nicht wirklich worum’s bei Talkin’bout geht? Hier eine kleine Erklärung 🙂

 

 

In The Middle by Alissa S. Positive Gedanken

Da dieses Format so vielseitig ist, gibt es von meiner Seite auch unterschiedliche Arten der Darstellung (Videos, kurze/lange Podcasts, Blogbeiträge oder wie heute zwei verschiedene). Dies bedeutet nicht, dass ich eine ernster nehme als die andere, ganz im Gegenteil. Manche Dinge, bespricht man lieber Face to Face, wobei andere Themen bevorzugt gehört werden. Gerade, wenn ein persönlicher Kontakt zu etwas besteht, finde ich es schön, ein Gesicht oder eine Stimme dazu zu haben.

Ich betone nochmal: In The Middle ist nicht nur ein Blog von mir (by Alissa S.), sondern vor allem die Möglichkeit sich mit gleichgesinnten Menschen zu vernetzen.

Bis ganz bald,

Alissa S.

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